Kunden der 1822direkt müssen sich ab 4. Juni 2010 auf Änderungen bei den Zinssätzen einstellen. Die Bank gab in den vergangenen Tagen bekannt, dass Anpassungen der Zinssätze beim Tagesgeld nötig gewesen seien. Durch die Anpassungen sinken ab dem 4. Juni die Tagesgeldzinsen auf 1,60 Prozent. Noch vor kurzer Zeit wurde das Unternehmen als „Beste Tagesgeldbank“ ausgezeichnet. Die Zinsanpassung dürfte nicht nur bei Neu-, sondern auch bei den Bestandskunden der Bank für Unmut sorgen. Immerhin wurde das Tagesgeld der 1822direkt bisher mit einem Zinssatz von 2,00 Prozent angeboten und hatte sich demnach als eines der stärksten Produkte auf dem Markt einen Namen machen können.
Die neuen Zinsen gelten für alle Kontoeröffnungen, deren Anträge nach dem 4. Juni 2010 bearbeitet werden. Doch nicht nur die Kunden müssen sich auf unangenehme Nachwirkungen einstellen, sondern auch die 1822direkt selbst. Immerhin dürfte die Bank mit den Zinssenkungen deutliche Punkte beim Tagesgeldvergleich verlieren. Letztlich gibt es derzeit einige Anbieter auf dem deutschen Markt, die diese Kapitalanlage zu wesentlich besseren Konditionen anbieten. Der Zinssatz von 1,60 Prozent gilt beim 1822direkt Tagesgeld bis zu einer Anlagesumme von maximal 100.000 Euro. Liegt die Anlagesumme über diesem Betrag, überstreitet jedoch die 500.000 Euro Grenze nicht, gewährt die Bank derzeit noch einen Zinssatz von 1,30 Prozent. Bei allen Anlagesummen über 500.000 Euro werden nur noch 0,50 Prozent Zinsen gezahlt.
Weiterhin gewährt die 1822direkt jedoch eine volle Einlagensicherung. Diese wird durch den Sparkassen-Stützungsfonds bewerkstelligt. Die Gutschrift der Zinserträge erfolgt des Weiteren bei diesem 1822direkt Angebot jährlich. Überzeugend gestaltet sich auch weiterhin die Sicherheit, die von der Bank bei der Kapitalanlage gewährt werden kann.
Sehr nützliche Informationen. Danke.