Auch weiterhin wird zu viel fürs Konto gezahlt


Ein Konto ist in dieser Zeit unerlässlich und die Voraussetzung für einen angenehmen Alltag. Während in der Vergangenheit meist nur die Erwachsenen mit dem eigenen Girokonto die finanziellen Mittel verwalteten, haben heute auch immer mehr Jugendliche ein eigenes Konto. Für die Banken hat sich aus dieser Position schon längst ein gigantischer Markt entwickeln können, der alles andere als eine Leichtigkeit ist. Der Wettbewerb ist in diesem Bereich enorm und so werben immer mehr Banken mit dem kostenlosen Konto. Doch nicht immer ist das, was als kostenlos beschrieben wird, auch wirklich ohne jegliche Gebühren. Es lohnt sich bei diesen Produkten immer genauer hinzuschauen, denn nur dann lassen sich die Unterschiede zwischen den Angeboten auch erkennen.
Nach einer neuen Studie bezahlen die meisten Menschen jedoch auch weiterhin zu viel für das eigene Konto, obwohl die entsprechenden Alternativen den Betroffenen oftmals bekannt sind. Nach den Einschätzungen der EU zahlen die Deutschen schlichtweg zu hohe Gebühren für das eigene Konto. Doch als wäre dies nicht schon Nachteil genug, konnte die Europäische Union auch weiterhin ein deftiges Schmuckstück aufdecken. Durch die falsche Anlageberatung, die in den Banken gegeben wird, verlieren die Deutschen in einem Jahr insgesamt 30 Milliarden Euro.

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In Bezug auf die Berechnungen der EU müssen die Deutschen im Durchschnitt rund 89 Euro im Jahr bezahlen und das ausschließlich für das eigene Konto. Auch die Angebote, die auf den ersten Blick sehr kostengünstig wirkten, entwickelten sich beim genauen Hinschauen sehr schnell zu echten Kostenfallen.
Doch worauf muss eigentlich bei der Suche nach dem richtigen Konto geachtet werden. Grundsätzlich sollte man bedenken, dass nur die wenigsten Angebote der Banken auch wirklich kostenlos sind. Die Gründe hierfür sind sehr verschieden. Viele Banken kombinieren das eigentlich kostenlose Konto mit einem Mindestgehaltseingang pro Monat. Kann dieser nicht erreicht werden, fallen Gebühren an, die monatlich durch den Kunden getragen werden müssen. Werden monatlich 4,50 Euro von der Bank berechnet, muss ein Kunde bereits 54,00 Euro nur für die Kontoführung bezahlen.
Dazu kommen Gebühren für Transaktionen, Kosten für die EC-Karte und die finanziellen Aufwendungen für Kreditkarten und Partnerkarten. Auch wenn die einzelnen Positionen meist sehr gering erscheinen, ergeben sie in der Summe eine immense Belastung und diese sollte nicht unterschätzt werden. Grundsätzlich sollte man als Kunde bei der Suche nach dem richtigen Konto alle möglichen Kostenfaktoren einbeziehen, denn nur dann kann man unnütz hohe Ausgaben auch vermeiden.
Desweiteren sollte man bei den Angeboten der Banken in punkto Konto immer auf das Kleingedruckte achten, denn schon hier werden meist versteckte Gebühren oder auch die kleinen Ecken und Kanten des Angebotes sehr schnell offensichtlich. Eine echte Kostenfalle sind die Überziehungszinsen und die Zinsen für den Dispokredit, die von den Banken für ein Konto berechnet werden. Es handelt sich um Positionen, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann.




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