Bedeutung der Eigentumswohnung nimmt weiter zu


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In Deutschland nimmt die Bedeutung der Eigentumswohnung weiter zu. Dabei entscheiden sich immer mehr Familien dafür, die Eigentumswohnung dem Einfamilienhaus vorzuziehen. Vor allem in Deutschlands Städten hat sich diese Entwicklung in den letzten Jahren beschleunigt. Ein Grund dafür mag das begrenzte Angebot an Bauflächen in deutschen Metropolen sein. Viele Baugrundstücke, die sich für die Errichtung eines Einfamilienhauses eignen, sind sehr kostenintensiv und für Investoren daher kaum lukrativ. Eigentumswohnungen werden dagegen günstiger angeboten. Darüber hinaus überzeugen Objekte dieser Art auch dann, wenn es darum geht Eigentumswohnungen sanieren zu müssen. In diesem Fall überzeugen die Wohnungen vor allem durch die überschaubareren Kosten. Bei vielen Altbauten ist zunächst unklar, welche Kostenpositionen letzten Endes gedeckt werden können.

Eigentumswohnungen gehen an dieser Stelle mit überschaubaren finanziellen Belastungen einher. In deutschen Ballungsgebieten liegen Eigentumswohnungen in Sachen Wohneigentum vorn. Sie kommen deutlich häufiger vor als dies bei Einfamilienhäusern der Fall ist.

Die eigenen vier Wände auf einer Etage

Dabei hat die Bedeutung der eigenen vier Wände auf einer Etage in den letzten Jahren deutlich zulegen können. Zu verfolgen ist diese Entwicklung in Städten wie Berlin und München. Hier entstehen immer wieder neue Wohnbauprojekte, in denen in erster Linie Eigentumswohnungen angeboten werden. Dabei präsentiert sich das Angebot der Eigentumswohnungen sehr umfangreich. Es reicht angefangen von kleinen Wohnungen für ein bis zwei Personen, bis hin zu Objekten, die ausreichend Platz für die Familie bereithalten. Auch die LBS kam im Zuge einer aktuellen Auswertung zu dem Ergebnis, dass die Bedeutung der eigenen vier Wände auf einer Etage weiter wächst. Begünstigt wird dieser Trend sicherlich auch durch den demografischen Wandel, der mit Sicherheit dazu beiträgt, dass sich immer mehr Familien dafür aussprechen, das Wohnen auf einer Etage zu vereinen. Im Jahr 1993 lag der Anteil der Wohneigentümer, die in den alten Bundesländern in einem Mehrfamilienhaus lebten, noch bei 17 Prozent. Im Jahr 2011 wurde ein Anstieg auf 24 Prozent verbucht.

Eigentumswohnung wird immer wichtiger.

Die Bedeutung der Eigentumswohnung wird zweifelsohne wohl auch in den kommenden Jahren weiter zulegen können. Entscheidend ist hier aber immer die Region, in der sich die Wohnungen befinden. So wirken sich beispielsweise die Größe der Stadt, sowie des Höhe des Preisniveaus bei den Grundstücken in entsprechender Form auf diesen Trend aus. Auch in den neuen Bundesländern hat indes ein bemerkenswerter Aufholprozess einsetzen können. Dabei gab es hier noch vor dem Jahr 1990 überhaupt kein Wohneigentum auf der Etage. Immer häufiger finden sich indes auch Vermieter auf dem Markt der Eigentumswohnungen ein.

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