Bekommt man wirklich für jede Immobilie eine Finanzierung?


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Finanzierungen sind gefragt wie nie. Das Zinsniveau ist immer noch so tief wie lange nicht mehr, für viele ist jetzt die Gelegenheit, eine eigene Immobilie zu kaufen und endlich Eigentümer zu werden anstatt sein Leben lang Mieter zu bleiben. Doch wie ist der richtige Weg zum Immobilienglück?

Als erstes sollte man sich natürlich nach einer Immobilie umsehen. Und auch hier sind schon die ersten schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen: Stellt man sich eine Gebrauchtimmobilie vor oder möchte man sich in einem Neubau verwirklichen? Wenn diese Entscheidung getroffen ist, kann man sich gezielt auf die Suche nach passenden Objekten machen. Die Tageszeitungen sind in der Regel voll mit Angeboten aber auch im Internet ist das Angebot breit gefächert und die gängigen Immobilienportale und Immobilienmakler bieten beinahe für jeden Geschmack etwas. Wenn dann ein Objekt in die nähere Auswahl gekommen ist, steht als zweiter Schritt natürlich ein Gespräch mit der Bank an. Die erste Wahl ist oft die Hausbank, aber gerade bei der Finanzierung lohnt es sich, Vergleichsangebote einzuholen, denn hier lässt sich oft bares Geld sparen.

Die Bank prüft im Allgemeinen zwei Punkte: die Bonität des Kunden und auch den Gegenwert der Immobilie.

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Was ist die Bonität des Kunden: Dazu gehört ganz klar, dass sich das Kreditinstitut über die Schufa über vergangene Kreditgeschäfte informiert. Die Schufa speichert Kreditdaten und gibt Auskunft darüber, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde den geschuldeten Betrag vereinbarungsgemäß zurückzahlen wird. Problematisch könnte es für den Kunden werden, wenn dieser noch einige andere Kredite bedienen muss, diese Situation sollte jedoch im Einzelnen mit dem Bank- bzw. Kreditberater erläutert werden. Was ist der Gegenwert der Immobilie: Das einzige Interesse der Bank ist es, kein Verlustgeschäft mit dem gewährten Kredit zu machen. Also prüft die Bank den Wert der Immobilie. Selbst wenn der Schuldner den Kredit nicht mehr bedienen kann und die Immobilie im Rahmen der Zwangsversteigerung verkauft wird, sollte der Versteigerungserlös den noch belasteten Betrag ablösen. Und um dies sicherzustellen, schätzt die Bank vorab den Wiederverkaufswert der Immobilie.

Wenn diese beiden Komponenten, also Bonität des Kunden und Gegenwert der Immobilie, übereinstimmen, steht einer positiven Finanzierung eigentlich nichts mehr im Weg. Die Kreditverträge sind dann in aller Regel schnell geschlossen und der Kaufvertrag kann beurkundet werden.
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