Das Festgeld im Überblick


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Eine der beliebtesten Anlageformen ist das sogenannte Festgeld. Doch durch was zeichnet sich diese Anlageform im Einzelnen aus und was gilt es zu beachten?

Was bedeutet eine Festgeld-Anlage genau?

Wie der Name bereits verrät, wird das Kapital beim Festgeld über einen längeren Zeitraum fest angelegt. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Kunde während dieser Zeit nicht frei über das Geld verfügen kann. Auf die Geldanlage erhält der Kunde Zinsen. Dadurch, dass das Kapital über einen längeren Zeitraum angelegt wird, erhält der Kunde meistens recht hohe Zinsen, die sich im Durchschnitt auf 7,5 Prozent belaufen. Um es vereinfacht auszudrücken, wird der Zinssatz, den die Bank an den Kunden auszahlt, höher, desto länger das Kapital angelegt wird.

Was sind die Vorteile einer Festgeld Anlage?

Beim Anlegen von Festgeld gibt es einen festen Zinssatz, der für die ganze Vertragslaufzeit gilt. Der Zinssatz kann somit nicht verringert werden, wie es häufig bei anderen Anlegeformen der Fall ist. Wenn die Bank die Insolvenz anmelden sollte, bekommt der Kunde sein angelegtes Kapital in der Regel zu 100 Prozent erstattet, jedoch ohne die Zahlung der Zinsen. Aus diesem Grund handelt es sich beim Festgeld um eine risikofreie Möglichkeit, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Bei Vertragsabschluss sollte darauf geachtet werden, dass die Bank dem sogenannten Einlagensicherungsfonds angehört. Dieser kommt im Falle einer Insolvenz für die Verpflichtungen der Bank auf.

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Welches sind die Nachteile der Festgeld-Anlage?

Der größte Nachteil ist, dass der Kunde über den Zeitraum, über den das Kapital angelegt wird, nicht über das Geld verfügen kann. Teilweise beläuft sich dieser Zeitraum auf mehrere Jahre. Wenn sich der Zinssatz bei anderen Anlegeformen erhöht, ist das Festgeld davon nicht betroffen, da ein fester Zinssatz gilt, der möglicherweise niedriger ist.

Dennoch kann das Festgeld viele Vorteile bieten. Im Gegensatz zu einem Girokonto oder Tagesgeld werden beim Festgeld viel höhere Zinsen gezahlt. Allerdings kann der Kunde jederzeit auf das Girokonto und das Tagesgeld zugreifen, was gleichzeitig als Vor- und Nachteil gesehen werden kann. Der Nachteil beim verzinsten Girokonto sind zum Beispiel die niedrigeren Zinsen. Zudem stellt sich bei einem Girokonto und beim Tagesgeld meistens kein Spareffekt ein, weil das Geld jederzeit verfügbar ist. Auf ein Sparbuch kann auch erst nach einer Kündigung von mehreren Monaten zugegriffen werden. Ein Spareffekt ist hier durchaus gegeben. Die Zinsen, die für ein Sparbuch gezahlt werden, sind jedoch geringer als bei einem verzinsten Girokonto und beim Festgeld.

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