Das Unwort des Jahres 2008: „notleidende Banken“


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Wie jedes Jahr, steht auch der Gewinner um das Rennen zum Unwort des Jahres 2008 fest und heißt: „notleidende Banken“. Aus über 2100 Vorschlägen wählte eine Jury von Sprachwissenschaftlern den neuen Sieger aus. Das Unwort sei nicht nur blos ein Unwort, so die urteilenden Sprachwissenschaftler.

Es spiegele ebenso die Verhältnisse und Ursachen der Wirtschaftskrise wider und mache aus den eigentlich reichen Banken plötzlich notleidende.

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Dabei haben die Banken wohl einen großen Teil zur gegenwärtigen Krise beigetragen.

Hauptsächlich durch riskante Geschäfte und Wetten mit anderen Banken und Großinvestoren. Anstatt, dass Kleinanleger oder das Volk allgemein als Opfer der Banken gelten, stellen sich die Banken selbst als Opfer der Krise dar. Dabei ist es doch deutlich, dass die Banken eher einer der Gründe sind und nicht das blose und arme Opfer.

Also nicht nur ein Unwort, sondern eine historische Tatsache, die leicht verdreht dargestellt wird. Die „notleidenden Banken“, nichts als heiße Luft.

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Eingetragen in: Banken

4 Kommentare zu “Das Unwort des Jahres 2008: „notleidende Banken“”

  1. Martin
    27/04/2009 / 13:56 #

    Notleidende Banken – eigentlich eine Kombination, die den Kern trifft. Immerhin haben die Banken nicht mehr ausreichend Geld um ihren Managern weitere Millionen zu verschaffen.

  2. Chica
    27/03/2009 / 17:19 #

    Und das Unwort 2010: Wieder “notleidende Banken”
    Kann ich mir sehr gut vorstellen…

  3. ego
    24/03/2009 / 18:16 #

    Und das Unwort 2009 – 5 bis 6 Millionen Arbeitslose, Rekord Firmenkonkurse usw

  4. CashBlog
    06/02/2009 / 18:46 #

    Eigentlich ist das mit dem Wort ein Witz, wenn es auch stimmt. Die Banken leiden, die Manager scheinbar nicht!

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