Deutsche Rentenversicherung wahrscheinlich mit Milliardendefizit


Die Debatten um die Rente mit 67 reißen in der Bundesrepublik Deutschland nicht ab. Nun gab die Deutsche Rentenversicherung bekannt, dass durch Garantien und Sparziele die Rente immer teurer für das Land wird. Erstmals seit Jahren rechnet die Deutsche Rentenversicherung 2010 mit einem Milliardendefizit. Durch dieses könnten höhere Beiträge künftig nicht mehr ausgeschlossen werden. Vor allem langfristig müssen die Arbeitnehmer scheinbar mit deutlich höheren Kosten rechnen. Insbesondere die Rentengarantie, die im vergangenen Jahr beschlossen wurde, macht der Rentenkasse Deutschlands zu schaffen. Trotz Garantien und Plänen hinsichtlich der Kostensteigerung müssen die rund 20 Millionen Ruheständler Deutschlands auch künftig mit einer Nullrunde rechnen.

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Im Rahmen der Aussagen der Deutschen Rentenversicherung verwies die FDP nun darauf, dass Rentnern die Aufnahme von Nebenjobs erleichtern werden soll. Während dessen verwies Alexander Gunkel, der Vorstandsvorsitze der Rentenversicherung, in den vergangenen Tagen auf ein Defizit von wahrscheinlich zwei Milliarden Euro. Momentan kann das Minus durch den Finanzpuffer, über den die Deutsche Rentenversicherung verfügt, ausgeglichen werden. Bei diesem handelt es sich um die Nachhaltigkeitsrücklage. Zum Jahresende könnte diese Rücklage laut aktuellen Schätzungen eine Gesamtsumme von 14,63 Milliarden Euro besitzen. Bezugnehmend auf bisherige Annahmen könnte der Beitragssatz von 19,9 Prozent bis 2013 stabil bleiben. Rechnerisch wäre 2014 eine Minderung des Beitragssatzes möglich. Eine Entlastung der Arbeitnehmer wird sich nach Aussagen der Deutschen Rentenversicherung aufgrund der Sparpläne der Bundesregierung jedoch verschieben.

Zum kurzfristigen Defizit wird vor allem der Wegfall der Beitragszahlungen für Empfänger von Arbeitslosengeld II sorgen, der im Rahmen des Sparpakets beschlossen wurde. Dadurch wird die Nachhaltigkeitsrücklage bis 2014 auf insgesamt acht Milliarden Euro sinken.




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