In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass sich die deutsche Wirtschaft langsam aber sicher wieder erholt und die schweren Einbrüche der Weltwirtschaftskrise verdaut. Vor allem die Zeichen auch eine baldige Entspannung der Wirtschaftslage im Land stehen nach den Einschätzungen einiger Experten gut. Andere warnen derzeit jedoch vor zu viel Optimismus. Demnach sei es für zu positive Erwartungen derzeit noch zu früh. Das DIW kam in seinem letzten Bericht bekannt, dass das BIP, das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich im dritten Quartal 2009 erstmals ein Wachstum verzeichnen dürfte. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal soll sich dieses auf 0,8 Prozent belaufen. Das Wachstum von dem BIP würde demnach eher kommen als von den meisten Experten erwartet wurde. Unklar ist jedoch, ob es letztlich auch wirklich zu diesen Entwicklungen kommen wird.

Im August soll sich jedoch auch die Kreditvergabe ein wenig positiver gestaltet haben. So verwies das Ifo darauf, dass viele Unternehmen mittlerweile wieder einfacher an Kredite gelangen als noch vor einigen Wochen. Den positiven Meldungen hielt Kanzlerin Angela Merkel jedoch entgegen. So sei das Erreichen der Talsohle noch nicht sicher, sondern vielmehr möglich. Ob es wirklich schon dazu kommen wird, ist fraglich. Nach Merkels Aussagen könne derzeit noch nicht von einem Ende der Krise gesprochen werden. Dafür sei es schlichtweg noch zu früh. Auch das DIW wies darauf hin, dass es noch zu früh sei, von einer kompletten Entwarnung zu sprechen. Vielmehr könne erkannt werden, dass sich der Aufholprozess der deutschen Wirtschaft leicht beschleunigt.
Die Finanzkrise ist meiner Meinung nicht überwunden