Die Kfz-Versicherung


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Die Kfz-Versicherung gehört bundesweit zu den wichtigsten Versicherungen. Bei ihr kann zwischen Pflichtversicherungen und freiwilligen Verträgen unterschieden werden. Dabei übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung grundsätzlich die Position einer Pflichtversicherung.

Sie wird durch den deutschen Gesetzgeber jedem Fahrzeughalter vorgeschrieben. Bei der Fahrzeuganmeldung muss grundsätzlich der Bestand einer solchen Versicherung nachgewiesen werden. Nur wenn diese vorliegt, kann ein Auto angemeldet werden. Hierfür erhalten die Versicherungsnehmer von der Gesellschaft die sogenannte Versicherungsdoppelkarte. Die Kfz-Haftpflichtversicherung und Lkw Versicherung kommt grundsätzlich für alle die Schäden auf, die durch den Versicherten im Straßenverkehr entstanden sind. Somit übernimmt die Gesellschaft bei dieser Versicherung zum Beispiel die Kosten, die infolge von Fahrzeugreparaturen und Bergungsarbeiten entstanden sind. Entstand durch einen Unfall ein Totalschaden, wird durch den Versicherer der Wiederbeschaffungswert übernommen.

Hingegen richtet sich die Kfz-Versicherung, die in Deutschland sowohl als Voll- oder Teilkasko bekannt ist, an die Schäden am eigenen Fahrzeug. In der Vergangenheit nahm die Insassen-Unfallversicherung eine bedeutende Rolle ein, heute wird sie überwiegend als überflüssig beschrieben. An erster Stelle muss das auf die Leistungen der Kfz-Haftpflichtversicherung zurückgeführt werden, die im Falle eines Unfalls ebenso an die Insassen zahlt.

Grundsätzlich kann eine Kfz-Versicherung in drei Situationen gekündigt oder auch gewechselt werden. An erster Stelle muss dabei der Wechsel zum Jahresende genannt werden. Alle bestehenden Verträge der Kfz-Versicherung können zum 31. Dezember eines Jahres gekündigt werden. Die Kündigungsfrist für die Verträge beträgt in der Regel einen Monat. Demnach muss das eigene Kündigungsschreiben bis zum 30. November bei der Gesellschaft eingegangen sein.

Eine weitere Kündigungsmöglichkeit besteht bei der Beitragserhöhung. Auch hier wird ein Zeitraum von einem Monat gewährt. Die Kündigung kann erfolgen, wenn die bisherige Gesellschaft die Beiträge erhöht. Grundsätzlich sollte die eigene Kfz-Versicherung jedoch erst dann gekündigt werden, wenn eine günstigere Versicherung gefunden wurde. Ebenso darf beim Fahrzeugwechsel gekündigt werden. Kauft ein Versicherungsnehmer ein neues Fahrzeug, unabhängig davon ob es sich um einen Gebraucht- oder Neuwagen handelt, kann dieses bei einer anderen Gesellschaft versichert werden. Beim Wechsel wird der vorhandene Schadenfreiheitsrabatt immer von der neuen Gesellschaft übernommen, sodass Autohalter kein Risiko eingehen.

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Kommt es zu einem Schaden, der von der Versicherungsgesellschaft übernommen werden soll, sollte auf einige Besonderheiten geachtet werden. So sind die Versicherten dazu verpflichtet, den Schaden so gering wie nur möglich zu halten. Des Weiteren muss die Versicherungsgesellschaft, die für die Übernahme zuständig ist, unverzüglich informiert werden. Ist der Schaden so gering, dass die Polizei nicht verständigt werden muss, können Versicherte das von der Gesellschaft zur Verfügung gestellte Schadenformular ausfüllen. Dieses steht überwiegend über das Internet zur Verfügung. Werden gegen den Versicherten verschiedene juristische Schritte, wie zum Beispiel der Mahnbescheid, ein Strafbefehl und das Ermittlungsverfahren eingeleitet, muss die Versicherungsgesellschaft sofort verständigt werden. Grundsätzlich dürfen Schadenersatzansprüche von Geschädigten nur durch die Versicherungsgesellschaft anerkannt werden.

Eine vorzeitige Anerkennung ist nicht möglich. Die Polizei sollte bei verschiedenen Unfällen zwingend benachrichtigt werden. Unumgänglich ist dies bei Personenschäden und erheblichen Sachschäden. Des Weiteren sollte die Polizei verständigt werden, wenn die Schuldfrage nicht vollkommen geklärt ist. Auch bei Unfallbeteiligten mit einem festen Wohnsitz im Ausland ist die Benachrichtigung der Polizei unumgänglich.

Wird ein parkendes Auto angefahren und der Besitzer kann nicht gefunden werden, muss ebenso die Polizei verständigt werden. Bei der Teil- und Vollkaskoversicherungen lassen sich durch die Leistungen deutliche Unterschiede erkennen. So kommt die Kfz-Teilkaskoversicherung ausschließlich für die Schäden auf, die am eigenen Fahrzeug durch Diebstahl oder Brand entstanden sind. Gleiches gilt für Schäden infolge von Wildunfällen und Glasbruch.

Grundsätzlich werden durch die Teilkaskoversicherung die Schäden bis zur vereinbarten Versicherungssumme übernommen. Wird das eigene Fahrzeug gestohlen, werden grundsätzlich auch Zubehörteile erstattet. Alle Abnutzungs- und Verschleißschäden sind jedoch vom Versicherungsumfang ausgeschlossen und werden nicht durch die Gesellschaft übernommen.

Bei der Teilkaskoversicherung kann grundsätzlich eine Selbstbeteiligung vereinbart werden. Durch diese lässt sich der Versicherungsbeitrag, der gezahlt werden muss, minimieren. In der Regel liegt die Höhe der Selbstbeteiligung zwischen 150 und 500 Euro. Eine Teilkaskoversicherung ist immer dann empfehlenswert, wenn man einen neuen oder teuren PKW besitzt. Durch die Vollkasko-Versicherung werden auch all die Schäden übernommen, die durch einen selbstverursachten Unfall entstanden sind. Auch bei dieser Kfz-Versicherung ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung möglich.

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Auch bei dieser Kfz-Versicherung ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung möglich.
z.B. Ein einfacher Vergleich der Versicherungsprämie für die Teilkaskoversicherung erhält man mit einem Kfz Versicherungsrechner.

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