Die private Rentenversicherung


Anzeige

Experten verweisen heute immer wieder darauf, dass die gesetzliche Rentenversicherung in Zukunft ausschließlich die Grundversorgung abdecken wird. Sie wird jedoch nicht ausreichen, um den eigenen Lebensstandard, den man gewohnt ist, zu halten.

Mittlerweile erreichen die Leistungen, die von der deutschen Rentenversicherung gezahlt werden, rund 50 bis 70 Prozent des durchschnittlichen Einkommens. Die genaue Höhe ist selbstredend von der individuellen Situation abhängig. Wer den gewohnten Lebensstandard auch im Seniorenalter aufrechterhalten möchte, sollte zusätzlich eine private Rentenversicherung abschließen. Durch diese kann die Lücke, die zwischen den gesetzlichen Leistungen und dem Lebensstandard klafft, beseitigt werden. Durch die private Rentenversicherung sichern sich Verbraucher entweder eine lebenslange Rente oder eine Einmalauszahlung. Beides wird vertraglich beim Versicherungsabschluss festgehalten. Anhand der unterschiedlichen Auszahlungsformen kann zwischen zwei Arten der privaten Rentenversicherung unterschieden werden.

Die genaue Art sollte ebenso beim individuellen Versicherungsvergleich beachtet werden. Neben der sofortbeginnenden Rentenversicherung gibt es die Aufgeschobene. Die sofortbeginnende Rentenversicherung fordert vom Kunden die unmittelbare Einzahlung einer größeren Geldsumme. Bei dieser Variante beginnt auch der Lauf der Rente sofort. Hingegen zahlt der Versicherungsnehmer bei der aufgeschobenen Rentenversicherung Beiträge über einen längeren Zeitraum. Der Zeitraum, in dem Beiträge gezahlt werden, wird grundsätzlich als Ansparphase beschrieben. Dem Versicherungsnehmer steht es bei dieser Variante frei, ob er sich für die Auszahlung einer einmaligen Summe oder die lebenslange Rente entscheidet. Überwiegend wird heute von den Versicherungsgesellschaften eine Mindestverzinsung der angesparten Anteile garantiert. Diese liegt bei durchschnittlich 3,24 Prozent. Des Weiteren können Versicherte in der Regel mit einer Überschuss-Beteiligung rechnen.

ANZEIGE:
Banner 300x250

Leistungen, die man von der gesetzlichen Rentenversicherung erhält, werden in der Regel erst ab dem 65. Lebensjahr gezahlt. Die Voraussetzung für den Leistungserhalt ist eine Mindestversicherungszeit von fünf Jahren. Wenn man mindestens 35 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, hat man bereits ab einem Alter von 62 Jahren einen Rentenanspruch. Bis heute handelt es sich bei der privaten Rentenversicherung um eine der sichersten Anlagen, die im Versicherungsnetz zur Verfügung steht. Die Gesellschaften müssen sich bei diesen Verträgen an eine vorsichtige Geldanlage halten. Diese Auflage wurde vom Gesetzgeber erstellt. Aus diesem Grund legen die meisten Gesellschaften die Gelder, die von den Kunden eingezahlt werden, in festverzinslichen Wertpapieren an. Überwiegend erfolgt des Weiteren die weite Streuung.

Jede Gesellschaft wird dabei durch die Bundesaufsicht für Versicherungswesen überwacht. Durch diese Überwachung soll gewährleistet werden, dass die Unternehmen die Regelungen auch einhalten. Die private Rentenversicherung eignet sich grundsätzlich für ganz unterschiedliche Ziele und Pläne. So sollte sie dann in Anspruch genommen werden, wenn Verbraucher auf der Suche nach einer sicheren Anlage sind, die mit einem geringen Risiko einhergeht, jedoch in jedem Fall eine gute Verzinsung gewährt. Sie eignet sich des Weiteren, wenn man auf der Suche nach einer Anlage ist, bei der man zum späteren Zeitpunkt eine regelmäßige Auszahlung erhalten möchte.

Die Auszahlung der Anlage ist bei der privaten Rentenversicherung grundsätzlich steuerfrei. Dadurch ergibt sich für die Versicherten ein erheblicher Vorteil. Die Beiträge, die in die Rentenversicherung eingezahlt werden, können grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden. Heute verfolgt die private Rentenversicherung ausschließlich ein Ziel und bei diesem handelt es sich um den Vermögensaufbau. Um den Vermögensaufbau richtig gestalten zu können, sollten Versicherte auf einige Besonderheiten achten. So sollte grundsätzlich früh mit den Einzahlungen begonnen werden, wenn man die monatlichen Belastungen so gering wie nur möglich halten möchte.

Des Weiteren müssen vor der Entscheidung beeinflussende Faktoren mit ins Kalkül gezogen werden. An erster Stelle handelt es sich um die Inflation. Bevor man sich für eines der zahlreichen Angebote auf dem Markt entscheidet, sollte man sich grundsätzlich vom Fachmann beraten lassen. Laien können oftmals nur schwer die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten erkennen. Ein Fachmann kann hier jedoch Abhilfe schaffen. Überwiegend muss bei der privaten Rentenversicherung über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg eingezahlt werden. Erst durch die Zahlung der Beiträge sichern sich Verbraucher das Recht auf die Zahlungen durch die Gesellschaft. Grundsätzlich können sich Versicherte zum vereinbarten Zeitraum sowohl für die lebenslange Rentenzahlung als auch für das Kapitalwahlrecht entscheiden. Bei letzterem wird der Betrag einmalig ausgezahlt.

>> Jetzt vergleich zur Rentenversicherung anfordern

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0 von 5 (0 Bewertungen)
Anzeige



Finanz-News zum Thema

Eingetragen in: Rentenversicherung

Noch keine Kommentare geschrieben

Hinterlasse einen Kommentar