Dispo-Kredite sind weiterhin zu teuer


Nach den Angaben der Stiftung Warentest sind die Dispo-Kredite der Banken in Deutschland immer noch zu teuer. Somit zahlen Kunden auf diese Möglichkeit viel zu hohe Zinsen. Die Stiftung Warentest heizt mit den neuen Aussagen das Feuer um die Zinsen an. Bereits in den vergangenen Wochen gerieten die Finanzhäuser immer wieder in die Kritik. Nun werden sie von den Experten als Räuberbanken betitelt. So wies die Stiftung Warentest in den vergangenen Tagen darauf hin, dass die Banken derzeit aus der Krise Geld schlagen und dies insbesondere zu Lasten von den zahlreichen Kunden. Trotz des niedrigen Leitzinses und der schlechten Lage des Finanzmarktes werden die Dispo-Kredite auch weiterhin zu Zinssätzen im zweistelligen Bereich vergeben und das belastet den Geldbeutel der Verbraucher extrem.

Werbung:

Den hohen Zinsen beim Dispo-Kredit stehen zudem die niedrigen Rendite bei den Anlagen gegenüber. Fakt ist, dass die Banken in Deutschland unabhängig von der Anlageform immer niedrigere Verzinsungen gewähren und sich hierbei an dem niedrigen Niveau des Leitzinses orientieren. Die Stiftung Warentest bestätigte, dass die Banken gerade durch diese Vorgehensweise die eigenen Margen kräftig erhöhen und aus diesem Aspekt vor allem Gewinne schlagen. In den Zeiten der Krise scheint sich diese Handhabung durchaus bezahlbar zu machen. Nach den aktuellen Untersuchungen der Stiftung Warentest muss ein Kunde für seinen Dispo-Kredit einen Zinssatz von 11,6 Prozent zahlen. Im Vergleich zum Vorjahr handelt es sich hierbei gerade einmal um ein Minus von 0,6 Prozent. Im Gegenzug zu dieser Größe sank der Leitzins der EZB im gleichen Zeitraum jedoch um satte 3,25 Prozent. Das Geld, was von den Notenbanken zu günstigen Konditionen in den Kreislauf der Finanzmärkte fließt, kommt auch weiterhin nicht beim Verbraucher an.

VN:F [1.9.17_1161]
Bewertung: 0.0 von 5 (0 Bewertungen)



Finanz-News zum Thema

Eingetragen in: Kredit, Wirtschaft & Politik

Noch keine Kommentare geschrieben

Hinterlasse einen Kommentar