Der Klimawandel konnte sich auf Grund der Erderwärmung zu einem Thema entwickeln, welches vor allem durch Aktualität und Brisanz geprägt ist. Nun debattieren Versicherungsunternehmen und Experten über eine entsprechende Versicherung für die deutschen Haushalte.
Derzeit liegt der Prozentsatz für die Versicherungen gegen Elementarschäden bei 3,5 Prozent.
Betrachtet man die Entwicklungen in den vergangenen Jahren, zum Beispiel das Elbehochwasser im Jahr 2002, bietet sich eine Zwangsversicherung für Immobilienbesitzer an. Diese soll sich laut den Experten in erster Linie an der Zusammensetzung der Fahrzeug–Haftpflichtversicherung orientieren. Sowohl für Immobilienbesitzer als auch für den deutschen Staat sei einer solche Zwangsversicherung für Immobilienbesitzer eine gute und zugleich auch nützliche Option, so die Experten.
Doch auch wenn eine solche Zwangsversicherung in Planung ist, muss man bedenken, dass sie längst nicht die Lösung aller Probleme ist.
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Immerhin müssen hierzu auch die zahlreichen Versicherungsunternehmen ihr Okay geben. Betrachtet man die Entwicklungen auf internationaler Ebene kann man sehr deutlich erkennen, dass einige Gesellschaften den Versicherungsschutz für Immobilien am Wasser nicht gewähren. Ein gutes Beispiel sind hier vor allem die Niederlande.
Vor allem die Immobilien am Meer sind nicht abgesichert, weil sich die Versicherungsunternehmen des Landes weigern, einen entsprechenden Versicherungsschutz zu gewähren. Auch in der Bundesrepublik Deutschland gehen die Meinungen bei diesem Thema sehr weit auseinander und auch nicht alle Experten kommen auf einen gemeinsamen Nenner. Demnach sind die entsprechenden Differenzierungen von Nöten. Die Zahl der Extremwetterlagen hat jedoch auch hierzulande auf Grund der globalen Erderwärmung zugenommen. Immer mehr Immobilienbesitzer haben so regelmäßig mit starken Schäden zu kämpfen.
Die Experten planen aus diesem Grund eine Versicherung, die sich an den entsprechenden Risikoklassen ausrichtet. Genaue Details sind in diesen Tagen jedoch noch nicht bekannt. In dem deutschen Nachbarland Schweiz ist eine solche Versicherung bereits vorhanden und so scheint das System und die Zusammensetzung auch aufzugehen.
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Also ich denke auch, das hierbei vor allem die Festlegung der Risikoklassen ein großes Problem darstellt. Ein VW Golf z.B. ist überall gleich gefährlich, aber eine Immobilie nun am Fluss, am Meer oder vielleicht sogar weit weg vom Wasser kann sehr unberechenbaren EInflüssen ausgesetzt sein. Da würden sicherlich viele Ungerechtigkeiten entstehen. Ich sehe dieses ganze Projekt in naher Zukunft jedenfalls noch nicht umgesetzt, finde es aber durchaus wichtig, darüber nachzudenken, denn die Gefahren durch die Umwelt werden sicherlich nicht abnehmen.
Ist es nicht etwas voreilig, wegen einem Hochwasser 2002 schon Versicherungen gegen den Klimawandel anzubieten? Eigentlich merke ich von der ganzen Erderwärmung überhaupt nichts.
Finde ich zwar ein wenig ungerecht, aber ich kann die Versicherungen auch verstehen. Sie müssten ansonsten den Preis um ein Vielfaches höher ansetzen – und damit lassen sich überhaupt keine Kunden mehr anlocken (außer die riskanten die die Versicherung wirklich brauchen würden)
Was nützt es Häuser in hochgelegenen Städten zu versichern, aber die die neben Flüssen liegen abzulehnen? Das verfehlt ja das eigentliche Ziel, ist doch nur wieder Geldmacherei!