Im ersten Quartal 2010 konnte die Wirtschaft Europas nach aktuellen Medienberichten ein leichtes Wachstum erreichen. Das BIP konnte in 27 EU-Ländern und 16 Euro-Staaten in der Zeit von Januar bis März 2010 ein Wachstum von 0,2 Prozent verbuchen. Demnach zeichnet sich auf europaweiter Ebene ein leichter Aufschwung ab. Diese Entwicklungen wurden am vergangenen Freitag vom europäischen Statistikamt in Luxemburg bekanntgegeben. Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Euro-Zone umfasst der Aufschwung das gleiche Ausmaß. Noch im letzten Quartal des vergangenen Jahres zeichnete sich ein anderes Bild ab. So musste die Wirtschaft der Union abermals eine Stagnation hinnehmen. In der Euro-Zone konnte hingegen im vierten Quartal 2009 immerhin ein Wachstum von 0,1 Prozent bekanntgegeben werden.
Das größte Wachstum verzeichnete die Wirtschaft Schwedens, die ein Plus von 1,4 Prozent bekanntgeben konnte. Auf Platz zwei findet sich beim europäischen Vergleich Portugal wieder. Das südeuropäische Land konnte immerhin ein Wachstum von 1,0 Prozent bekanntgeben. Doch nicht in allen Ländern Europas konnte ein Wachstum verbucht werden. Besonders schwierig gestaltete sich die Lage in den Ländern des Baltikums. Litauen musste ein Minus von insgesamt 3,9 Prozent geben. Auch Estland verzeichnete mit einem Rückgang von 2,3 Prozent ebenso keine vielversprechende Entwicklung. Ein ähnliches Bild musste in Griechenland mit einem Rückgang von 0,8 Prozent bekanntgegeben werden.
Die Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland fand sich mit einem Wachstum von 0,2 Prozent im europäischen Durchschnitt wieder. Während in Europa der aktuelle Aufschwung für Hoffnung sorgt, verlangsamte sich in den USA das Wachstum deutlich und belief sich im ersten Quartal 2010 auf 0,8 Prozent.