Finanzkrise lässt Immobilienpreise steigen


Die Finanzkrise lässt die Immobilienpreise in Deutschland weiter steigen. Im laufenden Jahr sind die Immobilienpreise in der Metropolregion Rhein-Neckar merklich angestiegen. Bei den Kaufpreisen für Objekte in Mannheim und Heidelberg wurden zum Teil zweistellige Zuwächse verzeichnet. Nach wie vor präsentiert sich Heidelberg damit für die Verkäufer als Markt der Glückseligen.

Nach Angaben des Immobilienverbands Deutschland bestätigen die aktuellen Zahlen einen Trend, der bereits seit einigen Jahren in der Bundesrepublik zu beobachten ist. Demnach verkaufen viele Menschen ihre Häuser auf dem Land, um wieder zurück in die Städte zu gehen. Von diesem Trend sind auch Gemeinden betroffen, die sich in der Nähe von Heidelberg befinden.

Beispielsweise gilt dies für Kommunen in Schönau und Wilhelmsfeld. Ein Grund für die Flucht vom Land sind die schlechte Infrastruktur und das nur mäßige Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch auch das Fehlen kultureller Einrichtungen macht das Wohnen auf dem Land zunehmend unattraktiv. Durch die Finanzkrise wird darüber hinaus die Flucht in Sachwerte verstärkt. Viele Anleger investieren derzeit mit Vorliebe in Immobilien, die auch weiterhin als sehr sicher gelten.

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Eingetragen in: Wirtschaftskrise

1 Kommentar zu “Finanzkrise lässt Immobilienpreise steigen”

  1. daniel
    30/05/2012 / 08:55 #

    Durch die Finanzkrise wollen die Menschen an etwas festhalten, dass ihnen das Gefühl von Sicherheit vermittelt. Da haben Immobilien etwas beständiges. Durch die grosse Nachfrage steigen die Preise. Das kann aber leicht in einer Immobilienblase enden.

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