Haftpflichtarten und ihre Notwendigkeit


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Welche Arten von Haftpflichtversicherung gibt es?

Haftpflichtversicherungen gibt es für fast jedes Risiko. Am bekanntesten ist immer noch die KFZ Haftpflichtversicherung (gesetzlich vorgeschrieben), da es sich hier um eine staatlich verordnete Versicherung für Kfz-Halter handelt und ohne die kein Fahrzeug in Deutschland zugelassen wird.

Die Berufshaftpflichtversicherung (freiwillig / gesetzlich vorgeschrieben) ist eine dringend erforderliche Versicherung, um die Risiken von Freiberuflern und Selbständigen bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit abzudecken. Ohne diese Art der Haftpflichtversicherung werden Sie keine Erlaubnis für Ihre Tätigkeit erhalten bzw. einen Kredit.

Eine private Haftpflicht (freiwillig) sichert Sie gegen jegliche Schäden im Alltag sowie der Freizeit ab. Diese umfasst in der Regel auch die Familienangehörigen und für einen geringen Aufpreis können Sie verschiedene private Versicherungen wie die Hausratversicherung in die Haftpflicht einbinden.

Die Tierhalterhaftpflicht (freiwillig) schützt Sie bei Ersatzansprüchen, sollte Ihr Haustier Schäden anrichten. Normalerweise wird diese Versicherung hauptsächlich bei Hunden empfohlen. Doch auch beliebte Haustiere wie eine Katze oder eine Maus können zubeißen, etwas herunterreißen, Nachbars Beete umgraben oder an einer geliebten Jacke die Krallen schärfen. Sobald Sie sich ein Haustier zulegen, sollten Sie die Tierhalterhaftpflichtversicherung erwägen.

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Sie beabsichtigen zu bauen? Dann sind Sie mit einer Bauherrenhaftpflichtversicherung (freiwillig) gut beraten. Diese schützt Sie bei Schadensfällen von Dritten auf Ihrer Baustelle, unter anderem auch, wenn Kinder unbeaufsichtigt auf dem Baugelände spielen und zu Schaden kommen.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht (freiwillig) kommt bei Schäden auf Ihrem Grundstück oder durch Ihr Haus auf. Sei es der verschneite Gehsteig vor Ihrem Haus oder ein herab fallender Dachziegel, der jemanden verletzt. In diesen Fällen werden Sie als Besitzer zur Schadensregulierung heran gezogen. Und das kann teuer werden. Umso besser wenn Sie bereits vorgesorgt haben und eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Diese Versicherung lässt sich leicht mit einer privaten Haftpflicht koppeln.

Eine Öltankhaftpflichtversicherung (freiwillig) ist seltener gefragt, sichert aber bei Schäden durch austretendes Öl aus den Tanks ab. Und die Ansprüche können sich schnell summieren, was hier an Schadensersatzforderungen auf Sie zukommt, sickert das Öl zum Beispiel ins Grundwasser oder auf die Strasse.

Weitere Haftpflichtversicherungen sind die Jagdhaftpflichtversicherung (gesetzlich vorgeschrieben) sowie die Vermögensschadenhaftpflicht (freiwillig), die Gewässerschadenhaftpflicht (freiwillig), die Wassersporthaftpflicht (freiwillig), die Umwelthaftpflicht (freiwillig) und viele andere mehr im Zusammenhang mit der Selbständigkeit bzw. Gewerbetreibenden.

Falls Sie unsicher sind, was Sie nun tatsächlich an Haftpflichtversicherungen benötigen, sollten Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater aufklären lassen. Sind Sie selbständig oder möchten Sie eine Existenz gründen, dann fragen Sie einfach bei der IHK nach. Dort haben Experten für Sie Informationsmaterial bereitliegen und beraten Sie ausführlich. Mit dem Haftpflichtversicherungsvergleich können Sie übrigens bis zu 53 Prozent der Prämie sparen.

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Eingetragen in: Haftpflichtversicherung, Versicherung

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