Haftpflichtversicherungen übernehmen Schaden bei Demenz häufig nicht


Bei Demenz handelt es sich um eine sehr heimtückische Erkrankung. Die Patienten verlieren bei dieser Schritt für Schritt die Kontrolle. Meist bemerken sie die Krankheit am Anfang nicht. Nach Erklärungen von Experten stehen die Betroffenen aber nicht nur gesundheitlichen Problemen gegenüber. Häufig übernehmen Haftpflichtversicherungen einen Schaden, der durch einen Demenzkranken verursacht wurde, nicht.

Der Grund dafür ist die Rechtslage in Deutschland. Demnach muss keiner für einen Schaden aufkommen, wenn dessen Schuldfähigkeit eingeschränkt ist und dies ist bei Demenz der Fall. Im Versicherungsdeutsch wird ein Kunde, der Demenz hat, häufig als nicht deliktfähig bezeichnet. Die gleiche Vorgehensweise wird auch bei Kindern durchgeführt. So besteht bei Kindern, die jünger als sieben Jahre sind, keine Haftung.

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