Hartz IV Empfängern droht bei privater Krankenversicherung Zwangswechsel


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Erneut müssen sich Harzt IV Empfänger in Deutschland auf unsichere Zeiten einstellen. Nach den Plänen der Bundesregierung könnte ihnen bald der Zwangswechsel von der privaten Krankenversicherung in die GKV drohen. Ob der Vorschlag umgesetzt wird, ist jedoch weiter unklar. Bislang steht lediglich fest, dass die Bundesregierungen Änderungen bei den Regelungen für die private Krankenversicherung von Harzt IV Empfängern plant.

Bereits seit langem sehr die Absicherung von Hartz IV Empfängern in der privaten Krankenversicherung zu den Kernthemen von Diskussionen. Aufgrund des Eigenanteils geraten viele PKV-Versicherte bei den Versicherungsunternehmen in die Schuldenfalle. Dieser zu entfliehen, ist ohne die Aufnahme eines festen Arbeitsverhältnisses, kaum möglich, denn für die ALG II Empfänger ist der freiwillige Wechsel in die GKV nicht möglich.

Die Finanzierung der privaten Krankenversicherung für Harzt IV Empfänger steht bereits seit längerer Zeit zur Debatte. Während sich viele Politiker für die Finanzierung durch die Jobcenter engagieren, fordern andere den Zwangswechsel in die gesetzliche Krankenversicherung. Doch genau dieser scheint lediglich eine Verlagerung der Probleme zu sein. In diesem Fall müssten die gesetzlichen Krankenkassen erneut mit Finanzierungsproblemen rechnen.

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