Haustierkrankenschutz rechnet sich kaum


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Immer mehr Menschen entscheiden sich auf Grund der hohen Kosten für einen Krankenschutz für das eigene Haustier. Nun warnen Experten jedoch vor diesen Versicherungsangeboten. Nach aktuellen Angaben soll sich der Krankenschutz für Haustiere nur in sehr wenigen Fällen wirklich lohnen. Vor allem Vollversicherungen machen sich für die Versicherungsnehmer nicht bezahlt. Erst in den vergangenen Jahren entdeckten einige Versicherungsunternehmen den Markt der Krankenversicherungen für Tiere.
Bis heute handelt es sich bei den Angeboten um Nischenprodukte. Nach den Einschätzungen der Verbraucherschützer soll dies auch in den kommenden Jahren so bleiben. Die Inanspruchnahme einer Krankenvollversicherung liegt nach den Angaben des Bundesverbandes Praktizierender Tierverbände derzeit noch unter einem Prozent. Obwohl das Potenzial in Deutschland groß ist, trauen sich bisher nur wenige Versicherer an die Tierpolicen. Auch die Allianz wagte sich im vergangenen Jahr auf dieses Terrain. Nach den Angaben des Konzerns wurden jedoch gerade einmal 8000 Versicherungsverträge abgeschlossen. Die Tendenz geht jedoch keineswegs zu den Vollversicherungen.

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Die meisten Haushalte entscheiden sich in Hinblick auf das eigene Tier auf die so genannten OP – Policen, da Eingriffe dieser Art beim Tierarzt die höchsten Kosten verursachen. Abschreckend scheinen vor allem die Preise für die Vollversicherung zu wirken. Zudem decken die meisten Versicherer die Kosten nur anteilmäßig ab. Verbraucherschützer raten nun auf Grund der hohen Kosten zu anderen Möglichkeiten. So sollen Tierhalter die möglichen Kosten für tierärztliche Eingriffe auf andere Art und Weise beiseite legen und auf den Versicherungsschutz verzichten. Empfehlenswert ist jedoch die OP Versicherung für Tiere.

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