Immer mehr Unternehmen setzen auf staatliche Hilfen


Die Wirtschaft verzeichnet in Deutschland derzeit den stärksten Abschwung seit Jahrzehnten. Immer mehr Konzerne geraten in Schieflage und hoffen infolge dessen vor allem auf staatliche Hilfen. Nachdem bereits der Warenhauskonzern Arcandor in den vergangenen Wochen deutlich machte, dass Staatshilfen benötigt werden, um die Existenz des Unternehmens zu sichern, zieht nun auch das Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen nach. Heidelberger Druckmaschinen soll nach den Angaben der Medien einen Kredit bei der staatlichen Bankengruppe KfW beantragt haben. Zudem hofft der Konzern auf staatliche Bürgschaften. Bereits am kommenden Mittwoch soll über die Staatshilfen für Heidelberger Druckmaschinen entschieden werden. Bei Arcandor mangelt es nach den Angaben der Medien jedoch noch an notwendigen Unterlagen.

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Ebenso soll nun auch der deutsche Autobauer BMW mögliche Staatshilfen prüfen. Der Spiegel berichtete, dass sich der Konzern mit der KfW in Verbindung gesetzt hat. Nach den Angaben von BWM prüft der Autobauer derzeit staatliche Garantien, die zur Refinanzierung des Absatzgeschäftes genutzt werden sollen. Allerdings sei ausgehend von dem Unternehmen noch nicht entschieden wurden, ob die Staatshilfen nun endgültig beantragt werden. Ähnlich wie bei BWM scheint sich auch die Lage bei der Ford – Bank zu gestalten.
Die Ford-Bank möchte demnach eine Bürgschaft für eine dreistellige Millionensumme. Bei dem Bürgschaftsprogramm für Unternehmen handelt es sich um einen Teil des staatlichen Konjunkturprogrammes, das im Kampf gegen die weltweite Wirtschaftskrise aufgelegt wurde.




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Eingetragen in: Wirtschaft & Politik

5 Kommentare zu “Immer mehr Unternehmen setzen auf staatliche Hilfen”

  1. Julius
    29/05/2009 / 13:25 #

    Anscheinend macht sich die Regierung darüber keine Gedanken, denn die helfen lieber dem großen Unternehmen, als auch mehr auf die Kleinen zuzugehen. Ob sich das in Zukunft mal ändern wird, bleibt abzuwarten, vorstellen kann ich mir das im Augenblick aber nicht.

  2. Yvonne
    27/05/2009 / 11:30 #

    Es kann wirklich überhaupt nicht angehen, dass nun immer neue Betriebe ankommen und Staatshilfen fordern, egal ob groß oder klein. Der Staat ist in unserem System eben nunmal eindeutig nicht dazu da, das Versagen der Wirtschaft aufzufangen und wenn Unternehmen ihre Geschäfte nunmal gegen die Wand fahren, dann ist das so und zwingt sie hoffentlich zu einem Umdenken, das lagfristig neue Strukturen bildet, die dann in Zukunft auch Arbeitsplätze sichern und schaffen können. Genau das halte ich auch bei Arcandor für absolut notwendig, denn alles andere zögert ein schlimmes Ende nur hinaus.

  3. Daniel
    27/05/2009 / 11:27 #

    Ich finde auch, das man da keinen Unterschied machen sollte.
    Überall ist die Rede von Gleichberechtigung, doch wenn es darauf ankommt, waren das alles nur wieder dumme Sprüche.
    >Ich selber komme aus Bochum und bin daher auch direkt von der Kriese betroffen.
    Ich habe viele vermehrt kleine Firmen gesehen die zu machen mussten weil nichts an aufträgen kahm.
    In aller erster Linie im KFZ Bereich.

  4. Doc
    23/05/2009 / 21:05 #

    Entweder sollen allen geholfen werden “auch den kleinen Firmen” oder keinen

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