Japanische Wirtschaft zeigt stetige Erholung


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Während in Europa derzeit über den Rettungsschirm für die Einheitswährung diskutiert wird, verzeichnet die japanische Wirtschaft eine anhaltende Erholung. Durch einen stärkeren Konsum und ein anhaltendes Wachstum bei den Exporten konnte die Wirtschaft Japans einen Zuwachs von 1,2 Prozent verbuchen. Nach Hochrechnungen auf das Jahr würde sich ein Wachstum von insgesamt fünf Prozent ergeben.

Das BIP konnte im ersten Quartal überraschend positiv ausfallen und überzeugte im Vergleich zum Vorjahreszeit mit einem Zuwachs von 1,2 Prozent. Die japanische Regierung teilte in Tokio mit, dass es sich dabei um das stärkste Wachstum seit drei Quartalen handelt. Auch wenn das Wachstum ein Zeichen für eine anhaltende Erholung der japanischen Wirtschaft ist, blieb es hinter den Erwartungen einzelner Experten zurück. Analysten erwarteten vor Bekanntgabe der Zahlen immerhin einen Zuwachs von 1,3 Prozent.

Die japanische Wirtschaft ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und wird somit oft als wichtiger Indikator für die Weltwirtschaft gehandelt. Durch die anhaltend starken Exporte konnte auch die Kauflust der Japaner gesteigert werden. Diese wuchs im ersten Quartal um immerhin 0,3 Prozent an. Im selben Zeitraum verzeichneten auch die Unternehmensausgeben ein neues Wachstum, das sich auf 1,0 Prozent beziffern lässt. Trotz der positiven Zahlen zeigten sich die Börsen in Tokio eher unbeeindruckt.

Zeitweise sank der Nikkei unter die Marke von 10.000 Punkten. Mit einem Dreimonatstief schloss schließlich die Börse in Tokio. Es wurde ein Minus von 1,5 Prozent verzeichnet. Auch an der japanischen Börse gibt sich die anhaltende Sorge um den Euro als Einheitswährung zu erkennen und treibt den japanischen Leitindex in die Knie.

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