Kfz-Versicherungen kämpften 2011 mit Unwetterschäden


Anzeige

Zufrieden können die Kfz-Versicherungen mit Sicherheit nicht auf das vergangene Jahr schauen. Vor allem die Unwetterschäden haben die Bilanzen der Versicherer für das letzte Jahr erheblich belastet und für massive Kosten gesorgt. Gegenüber dem Vorjahr wurde mit Blick auf die Zahl der Unwetterschäden an kaskoversicherten Fahrzeugen ein erheblicher Anstieg verzeichnet. Demnach stieg die Zahl der Kaskoschäden auf das Doppelte und erreichte ein Volumen von 344.000.

Für Sturm-, Hagel- und Blitzschäden mussten die Kfz-Kaskoversicherer eine Summe von insgesamt rund 690 Millionen Euro aufbringen. Zu diesem Ergebnis kam der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. 2011 war die Zahl der Unwetterschäden an Fahrzeugen extrem hoch. Neben Autos waren auch rund 37.000 andere Fahrzeuge 2011 von den Unwetterschäden betroffen. Dabei handelte es sich beispielsweise um Lastwagen und Motorräder.

Durch die Regulierung dieser Schäden entstanden für die Kaskoversicherungen nochmals Kosten in Höhe von circa 100 Millionen Euro. Dadurch entsteht ein Gesamtkostenaufwand von etwa 790 Millionen Euro, den die Versicherungen aufbringen mussten. Vor allem der 11. September 2011 erwies sich dabei als rabenschwarzer Tag. Zu dieser Zeit wütete in Sachsen-Anhalt Sturmtief Frank. Nahezu jedes dritte kaskoversicherte  Fahrzeug wurde zu dieser Zeit im Zulassungsbezirk Dessau-Roßlau beschädigt. Allein bei den versicherten PKW entstanden durch den Sturm Kosten in Höhe von 170 Millionen Euro. Nur 2008 mussten die Versicherungsgesellschaften mit Blick auf die letzten Jahre mehr Geld für Unwetterschäden aufwenden als im Vorjahr. Deutlich höher sind die Kosten bei Versicherungen, die Glasschäden regulieren mussten. Demnach handelt es sich beim Glasbruch um den häufigsten Kaskoschaden.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0 von 5 (0 Bewertungen)
Anzeige



Finanz-News zum Thema

Eingetragen in: KFZ Versicherung

Noch keine Kommentare geschrieben

Hinterlasse einen Kommentar