Die Kommunen in Deutschland kämpfen zunehmend mit den Auswirkungen der Finanzkrise. Über die Jahre hinweg haben zahlreiche Städte und Gemeinden in Deutschland einen beachtlichen Schuldenberg angehäuft. Im Zuge der Finanzkrise und den neuen Regularien, die für die Kreditwirtschaft gelten, kommen die Kommunen immer schwieriger an Kredite, die mit bezahlbaren Zinsen einhergehen. Nachdem lange Zeit in Deutschland nur von einer Finanzkrise die Rede war, scheint nun auch zunehmend eine Staatsfinanzierungskrise aufzukommen.
Dieses Bild hat sich verstärkt als jüngst eine Auktion von Bundesanleihen fehlschlug. Bei den Kommunen ist die Staatsfinanzierungskrise jedoch nicht mehr ein Thema der Zukunft, sondern sie ist bei ihnen bereits angekommen. Wie kaum andere Institutionen leiden die Kommunen in diesen Tagen unter den klammen Kassen der Banken. Darüber hinaus verlieren die althergebrachten Darlehen, die an die öffentliche Hand ausgegeben wurden, langsam aber sicher ihre Privilegien, die sie über Jahre hinweg auch in Deutschland genossen haben.
Die Kommunen haben über Jahre hinweg einen Schuldenberg von 126 Milliarden Euro angehäuft. Etwa 95 Prozent dieser Summe kommt von Banken. Mittlerweile bekommen die Städte und Gemeinden von Seiten der Banken deutlich weniger Angebote, wenn es um die Aufnahme eines Darlehens geht. Binnen eines Jahres ist die Zahl der Angebote deutlich geschrumpft.
Die Finanzkrise hat viele Plätze eingenommen. Die Kommunen leiden darunter, diese haben dadurch die Bonität bei den Banken verloren. Weil die öffentliche Hand hat, lange Zeit genommen, aber nun ist die Zeit für das Denken dieser eingetreten. Die rasant gewachsenen Schuldenberge müssen abgebaut werden.