Luftfahrt kritisiert neue Steuer


Mit allen Mitteln protestieren und die Airlines und Airports in Deutschland gegen die von der Regierung geplante Steuer. In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass durch die vom Bund geplante Luftverkehrssteuer die Preise für Flüge deutlich steigen werden. Bereits kurze Zeit nach Bekanntwerden verwiesen die Airlines auf die Folgen, die durch die neue Steuer entstehen. So verwies der Düsseldorfer Flughafen-Chef Blume darauf, dass 10.000 Jobs durch die Luftverkehrssteuer in Gefahr seien.

Schon heute steht fest, dass die Luftverkehrssteuer vor allem die Billigflieger belasten wird, denn wer mit ihnen 2011 abheben wird, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als bisher. Demnach wären sowohl die Air Berlin als auch Germanwings von den zusätzlichen Belastungen für die Kunden betroffen. Aber auch die grenznahen Flughäfen könnten von den Plänen des Bundes in Mitleidenschaft gezogen werden.

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Durch die Luftverkehrssteuer werden die Ticketpreise je nach Streckenlänge um bis zu 26 Euro pro Ticket steigen. Da die Kostensituation der Branche angespannt ist, scheint bereits jetzt festzustehen, dass die zusätzlichen Kosten auf die Ticketpreise umgelagert werden müssen. Nach den Plänen des Bundes werden Hin- und Rückflüge, die innerhalb von Deutschland stattfinden, zwei Mal besteuert. Bei Auslandsreisen wird die Luftverkehrssteuer jedoch nur einmal fällig. Die Regierung der Bundesrepublik rechnet damit, dass die neue Steuer dem Bundeshaushalt zusätzlich 1 Milliarde Euro bringen kann.

Bisher konnte die Kritik der Fluggesellschaften und Airports jedoch keinerlei Wirkung erzielen. In einem Punkt sind sich die Airlines schon heute einig – die neue Steuer würde zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung führen. Zahlreiche Experten beschrieben die Pläne des Bundes als arbeitsplatzvernichtend.




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