Motorradversicherung – ist sie wirklich notwendig?


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Wozu benötigen Sie eine Motorradversicherung?

Jeder möchte heute auf Nummer sicher gehen und so können Sie für jedes Risiko bestimmte Versicherungen abschließen. Jedoch gibt es Versicherungen, die einfach notwendig sind. Dazu gehört auch die Motorradversicherung.

Unter dem Oberbegriff „Motorradversicherung“ werden mehrere Versicherungsarten rund um das Moped bzw. Motorrad zusammen gefasst. Ähnlich wie bei der KFZ Versicherung wird die Motorradversicherung in die Haftpflichtversicherung und die Kaskoversicherung eingeteilt. Die Kaskoversicherung wiederum kann in Teil- und Vollkaskoversicherung unterteilt werden.

Jedoch gibt es große Unterschiede zwischen der KFZ Versicherung und der Motorradversicherung. Anders als bei der KFZ Versicherung erfolgt hier die Einteilung in die jeweiligen Tarifklassen nach der Hubraumgröße, nach Leicht- und Kleinkrafträder sowie nach Kraftrollern. Die Schadensfreiheitsklassen bestimmen auch bei der Motorradversicherung die Höhe der jeweils zu zahlenden Prämie. Doch sehen wir uns die einzelnen Versicherungen genauer an.

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Die Haftpflichtversicherung für Motorräder ist eine Pflichtversicherung und muss bereits vor der Zulassung abgeschlossen werden. Sie erhalten eine Deckungskarte bzw. die elektronische Kennziffer bei Vertragsabschluss, mit welcher Sie Ihr Motorrad beim Straßenverkehrsamt zulassen können. Damit haben Sie einen vorläufigen Versicherungsschutz. Die Haftpflicht für Zweiräder tritt in Kraft, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug Schäden bei Dritten verursachen. Die Motorradhaftpflicht berechnet sich nach der Art des Zweirades, dem Hubraum sowie Ihrer Einstufung in die Schadensfreiheitsklassen.

Die Kaskoversicherung für Zweiräder ist eine freiwillige Versicherung, die bei Schäden an Ihrem Zweirad einspringt. Nicht nur bei einem Unfall können Schäden an Ihrem Zweirad entstehen, sondern auch, wenn die Maschine umfällt. Hier springt dann die Kaskoversicherung ein und es werden unter anderem auch Vandalismus, Marderbiss oder Schäden durch Naturgewalten abgedeckt. Diese Versicherungsform legt Ihre Versicherungsbeiträge an Hand der Schadenfreiheitsklassen und dem Hubraum wie der Zweiradart fest. Die Kaskoversicherung lässt sich nochmals untergliedern in Voll- und Teilkaskoversicherung.

Haben Sie ein Motorrad auf Kredit gekauft oder geleast, wird die Bank darauf bestehen, dass Sie eine Vollkaskoversicherung abschließen. Die Prämie bei der Vollkaskoversicherung ist natürlich höher, als bei der Teilkasko. Dafür erhalten Sie aber auch mögliche Schäden im vollen Umfang ersetzt. Eine Teilkaskoversicherung für Ihr Zweirad sollten Sie dann erwägen, wenn es sich um keine neue Maschine handelt oder Sie das Motorrad bereits voll bezahlt haben. Die Prämien liegen hier niedriger und wenn Sie eine Selbstbeteiligung (150 oder 300 EUR) wählen, dann fällt Ihr Beitrag noch geringer aus. Bei einem Teilkasko erhalten Sie für einen Totalschaden nur den Zeitwert der Maschine erstattet (abzüglich Ihrer Selbstbeteiligung). Ob Sie nun eine Vollkasko oder Teilkasko abschließen, liegt in Ihrem eigenen Ermessen.

Hier noch ein kleiner Tipp: Der Vollkasko lohnt sich für neue Maschine bis zu drei Jahren, dann sollten Sie auf ein Teilkasko ausweichen.

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