Obama und sein schweres Erbe


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Die Vereidigung Barack Obamas, Amerikas zukünftigem Präsidenten, steht bevor und alle Welt beobachtet mit Spannung den Abschied George W. Bushs. Natürlich wird bei einem solchen Amtsantritt die positive Stimmung so weit als möglich geschürt und vorangetrieben. Obama beschränkt sich dabei nicht nur auf die derzeitige Wirtschaftskrise und das bevorstehende strenge Jahr für Wirtschaft und Volk, sondern deutet ebenso auf seine Pflicht hin, positive Änderungen im ganzen Amerika herbeizuführen. Natürlich räumt Obama ein, es werde auch unter seiner Regierung schwierige Zeiten geben, doch er hoffe diese während seiner Amtszeit auszumerzen. Dazu gehören unter anderem auch Vorurteile und Kleingeist.

Ganz im Stile Abraham Lincolns trat Barack Obama eine Zugreise mit Familie und ausgewählten Gästen von Philadelphia, der Geburtsstätte von Unabhängigkeitserklärung und Verfassung, nach Washington an. Auf der 216 Kilometer langen Strecke warteten abertausende von Menschen auf sein Erscheinen. In einigen seiner auf dieser Zugfahrt stattfindenden Reden schwor und versprach Obama trotz schwerem Erbe seinen Dienst auf die Erneuerung des Landes und seiner wirtschaftlichen sowie aussenpolitischen Strukturen zu konzentrieren, deutete jedoch auch darauf hin, dass das Volk dabei aktiv mitwirken müsse.

Zu diesem Zweck sind natürlich Feiern großen Ausmaßes geplant. Um die Sicherheit während der Feierlichkeiten gewährleisten zu können, werden 40.000 Sicherheitsbeamte, davon 7.500 Soldaten, 10.000 Nationalgardisten und 25.000 Polizisten zugegen sein. Die Kosten sind ebenso überdimensional, ganze 150 Millionen Dollar werden voraussichtlich für die Feier nötig sein. Kein Wunder, werden doch mindestens 2 Millionen Amerikaner und ausländische Gäste erwartet.

Bleibt nur zu hoffen, dass Obamas pompöser Antritt Wirkung zeigen wird und sich schnelle Änderungen einstellen.

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Eingetragen in: Nordamerika, Wirtschaftskrise

2 Kommentare zu “Obama und sein schweres Erbe”

  1. Dieter
    29/04/2009 / 14:29 #

    Ob die Strategie von Barack Obama in den kommenden Jahren ihre Früchte tragen wird, wird wohl die Zeit zeigen. Er kann seine Pläne eben gut verkaufen und wirkt zudem für die Menschen antastbar.

  2. Michael
    27/04/2009 / 13:50 #

    Obama ist wenigsten ein Staatsoberhaupt dem man abkauft was er verspricht, getrau dem Motto – Yes we can!

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