Die Finanzkrise hat die Menschen in aller Welt geprägt. Heute steht bei den Anlegern weltweit vor allem der Aspekt der Sicherheit an erster Stelle. So verlieren hohe Zinssätze und wagemutige Versprechen der Anleger immer deutlicher an Bedeutung. Diese Ergebnisse gehen aus einer neuen Umfrage der Finanzunternehmen hervor.
Derzeit stellt die Suche nach den richtigen Anlagemöglichkeiten die meisten Kunden vor neue Probleme.
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In den vergangenen Wochen senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf das niedrigste Niveau seit Jahren. Experten bestätigen, dass es sich hierbei wohl noch nicht um das Ende der Fahnenstange handelt und so kann ausgehend von der EZB auch eine Null – Zins – Politik nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Senkungen des Leitzinses machen sich aber auch bei den Angeboten der Finanzunternehmen bemerkbar. Nur noch wenige Unternehmen bieten bei den einzelnen Anlagemöglichkeiten einen Zinssatz, der die Grenze von 3,5 Prozent übersteigen kann. Ausnahmen wie zum Beispiel ein Zinsversprechen von sechs Prozent bei einzelnen Direktbrokern sind die Seltenheit. Die meisten Anleger reagieren auf die geringen Zinsen derzeit jedoch gelassen.
So wünschen sie sich vor allem Flexibilität. Vor allem Tagesgeld- und Festgeldkonto sind so beliebt wie schon lange nicht mehr.
Nach den Entwicklungen und Meldungen ist es ja auch verständlich, dass mehr auf Sicherheit geachtet wird. Doch die Banken sollten auch den EZB Zins bei Krediten weitergeben.