SPD schwank- Ypsilanti als Sündenbock


Anzeige

Für die SPD sieht es in Hessen nicht mehr ganz so rosig aus.  Alles deutet auf eine Kehrtwende hin, zumal Andrea Ypsilanti kurz nach Schließung der Wahllokale von ihrem Dienst als Vorsitzende zurücktrat. Ganze zwei Mal sollte Ypsilanti an ihrer eigenen Partei scheitern und hat nun das Nachsehen, der neue Nachfolger könnte Thorsten Schäfer-Gümbel werden, die ehemalige Vorsitzenden setzt sich deutlich dafür ein.

Die gesamte Entwicklung scheint angesichts der Tatsachen keineswegs verwunderlich.  13 Punkte Verlust in nur einem Jahr. Die große Wahlschlappe im November 2008 und das Streben zu einer Minderheitsregierung hin brachten keine gute Raisonanz von der Wählerschaft. Das Ansehen Ypsilantis konnte dadurch nur geschwächt werden, alles schlug jedoch auch auf die SPD vor allem in Hessen über und macht derzeit aus einer noch vor kurzer Zeit starken Kämpferin einen Sündenbock für das Partei-Debakel im neuen Jahr.

Werbung:

Besonders die Wählerschaft gilt es in diesen Tagen zu überzeugen. Nahezu in allen Altersgruppen seien Vertrauens-Verluste zu verzeichnen, die größtenteils Ypsilanti zur Last gelegt werden. Die Hälfte der jüngsten Wähler soll sich zudem angeblich völlig von der SPD distanziert haben. Da bleibt es in diesen kritischen Tagen nur noch an den älteren, über 60 jährigen Wählern hängen, der SPD vielleicht zu mehr Gehör und neuer Tatkraft zu verhelfen.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0 von 5 (0 Bewertungen)
Anzeige



Finanz-News zum Thema

Eingetragen in: Wirtschaft & Politik

Noch keine Kommentare geschrieben

Hinterlasse einen Kommentar