Stilles Factoring


Der Schuldner wird beim stillen Factoring nicht darüber informiert, dass die Forderung abgetreten wird.
Für den Factor besteht beim stillen Factoring das Risiko dass die Forderung nicht nachgewiesen werden kann. Der Factor hat damit nicht die Möglichkeit, mit dem Schuldner in Kontakt zu treten, um die Richtigkeit der Forderung zu überprüfen. Hätte der Factoring-Kunde die Absicht, zu betrügen, könnte er so Forderungen zum Verkauf anbieten, die nicht existieren. In diesem Fall müsste der Factor für Forderungen aufkommen, die der Debitor nicht bezahlt, weil sie nicht bestehen. Um betrügerische Handlungen schon vorher ausschließen zu können, wird der Factor vor Vertragsschluss im Normalfall Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Schufa-Abfrage) ergreifen.
In der Regel wird das stille Factoring nur mit Unternehmen abgeschlossen, die eine sehr gute Bonität aufweisen können. Durch regelmäßige Überprüfungen der Bonität kann das Factoring-Unternehmen im Falle einer Verschlechterung weitere Sicherheitsmaßnahmen in die Wege leiten. Aufgrund der Unsicherheiten beim stillen Factoring wird es nur sehr selten genutzt, üblich ist heute das offene Factoring.

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2 Kommentare zu “Stilles Factoring”

  1. 12/11/2009 / 21:07 #

    Im Grunde ist Facoring neben Vorauskasse, der Nutzung von Einzugsermächtigungen oder Bürgschaften eine weitere Möglichkeit, Zahlungsausfällen vorzubeugen und damit die Liquidität im Unternehmen zu verbessern. Unter http://www.kredit-und-finanzen.de/unternehmensfinanzierung/finanzierungsvergleich.html kann man übrigens schön vergleichen, welche Vorteile Factoring gegenüber anderen Methoden hat.

  2. 11/11/2009 / 10:14 #

    Wie das genau funktioniert kann man bestens auf dem Deutschen Factoring – Portal nachlesen. Ebenfalls sind dort noch viele weitere Varianten genauer beschrieben.

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