Mit dem Ausbildungsplatz beginnt für junge Menschen ein ganz neuer Lebensabschnitt. Sie starten in das Berufsleben und somit auch in eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit. Doch neben der Freude über den Ausbildungsplatz sollten sich Jungen und Mädchen auch um die richtige Absicherung bemühen, denn bereits während der Lehrzeit sind einige Versicherungen unabdingbar. Bei der Wahl der Versicherungsangebote heißt es jedoch einen kühlen Kopf zu bewahren, denn wer hierbei zu leichtfertig auf Angebote eingeht, verschenkt nicht nur Geld, sondern entscheidet sich auch für Versicherungen, die nicht wirklich notwendig sind.
Doch welche Versicherungen benötigen Azubis wirklich und auf was muss bei den Angeboten geachtet werden?
Ein Auszubildender benötigt in den ersten Jahren im Grunde zwei Versicherungen, die auch unbedingt abgeschlossen werden sollten. Hierbei handelt es sich um die private Haftpflichtversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die private Haftpflichtversicherung kann immer dann in Anspruch genommen werden, wenn man selbst einem anderen Schaden zufügt und dieser entsprechende Schadenersatzansprüche geltend macht. Die Berufsunfähigkeitsversicherung dient im Gegenzug dem eigenen Schutz. Durch einen Unfall oder eine Krankheit ist es möglich, dass ein Jugendlicher plötzlich den eigenen Beruf nicht mehr ausüben kann. In diesem Fall zahlt die BU eine monatliche Rente, sodass der Lebensunterhalt des Betroffenen zunächst abgesichert ist.
Wahlweise können sich Auszubildende auch für eine Unfallversicherung entscheiden. Auch wenn diese günstiger ist als die BU, sollte auf letztere nicht verzichtet werden. Die Unfallversicherung springt nur bei Schäden ein, die durch einen Unfall entstanden sind. Auch bei Hausratversicherung muss individuell entschieden werden. Meist lohnt sich diese nur, wenn sich in den eigenen vier Wänden wirklich kostbare Stücke befinden.