Nicht nur in Österreich und Bayern kann in diesen Tagen von stürmischen Zeiten gesprochen werden, auch an den internationalen Börsen wechselt sich ein Aufwärtstrend mit einem deutlichen Tief ab. Die Aktienmärkte leiden unter der Krise und den damit verbundenen Meldungen über Insolvenzen, Pleiten und Stellenabbau. Trotzdem gibt es auch in diesen Tagen Unternehmen, die sich für den eigenen Börsengang entscheiden.
Was im ersten Moment wie Kamikaze zu sein scheint, hat jedoch Logik, wenn man diese denn auch erkennen kann. Nach zahlreichen wochenlangen Spekulationen entscheidet sich nun auch das Unternehmen Vilmaris für den Weg an die Börse. Die Schifffahrtsgesellschaft sorgte bereits in den vergangenen Wochen mit zweideutigen Ankündigungen für Spekulationen und stellte nun öffentlich klar, dass man diese Zeiten auch zu nutzen wissen müsste.
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Am 26. Juni ist Stichtag für Vilmaris, denn an diesem Freitag im Juni startet die Schifffahrtsgesellschaft den Weg in die Börsenriege. Vilmaris fungiert als Kommanditgesellschaft. Nach eigenen Angaben ist es dem Unternehmen gelungen, 30.100 vinkulierte Stückaktien mit einem jeweiligen Wert von 1000 Euro zu platzieren. Somit ergab sich ein Einnahmevolumen von immerhin 30,1 Millionen Euro. Künftig möchte sich Vilmaris auf den Kauf von neuen und gebrauchten Handelsschiffen konzentrieren und diese an Kunden verchartern. Bezugnehmend auf die Unternehmensangaben ist derzeit jedoch nur eine kleine Flotte geplant, die nicht mehr als etwa sechs bis acht Schiffe umfassen wird. Überwiegend soll es sich um mittelgroße Massengutfrachter und Containerschiffe handeln.