VISA sucht nach Kreditkartenleck


Die Meldungen um die Kreditkarten und die damit verbundene Sicherheit reisen in diesen Tagen nicht ab. Immer wieder decken die Medien neue Fakten auf und verfolgen zudem das Agieren der Kreditkartengesellschaften mit Genuss. Nun wurde bekannt, dass VISA als eine der bekanntesten Kreditkartengesellschaften überhaupt nach einem Grund für den Massentausch sucht.

Dabei steht bei der Gesellschaft natürlich die Ursachensuche für den Kartenmissbrauch im Vordergrund, der in den vergangenen Tagen bei vielen Besitzern für Verunsicherung sorgte. Bisher konnte VISA jedoch ein Leck in den internen Strukturen nicht ausfindig machen. Doch der Gesellschaft scheint das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals zu stehen, denn nun wird Visa mit den Forderungen der Banken konfrontiert. Zahlreiche Banken fordern von der internationalen Gesellschaft eine Entschädigung für den breitflächig durchgeführten Kartenaustausch der vergangenen Wochen.
Der Chef von VISA Deutschland, Ottmar Bloching, verwies in den vergangenen Tagen darauf, dass bisher nicht festgestellt werden konnte, dass Systeme der Gesellschaft durch Dritte geknackt wurden. Allerdings bestätigte er auch, dass sich in den vergangenen Monaten die Missbrauchsfälle häuften. Auch wenn bei diesen oftmals deutliche Unterschiede erkannt wurden konnten, hatten sie doch alle einen gemeinsamen Nenner und dieser lautet Spanien. Infolge dessen schickte Visa einen eigenen Spezialisten zu einem Dienstleister nach Spanien. Die Aufgabe dessen war es, die Systeme nach einem Sicherheitsloch zu untersuchen. Doch auch die Spanien Reise blieb für Visa ohne Erfolg, denn die Spezialisten konnten auf breiter Linie kein Leck ausfindig machen.

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Bloching suchte in den letzten Tagen immer wieder nach fundierten Erklärungen und schloss im Rahmen dessen gegenüber den Medien auch Zufälle nicht aus. So könnte es sich bei der Gemeinsamkeit Spanien schlichtweg um einen Zufall handeln. VISA möchte die Füße trotzdem nicht still halten und schickte in den vergangenen Tagen eine Vorsichtswarnung an mehrere Banken auf nationaler Ebene. Dabei bestätigte Bloching, dass VISA es den Banken überlässt, wie sie mit den Missbrauchsfällen umgehen. So können sie die Karten zurückziehen, sie können sie aber auch nur strenger beobachten und einen möglichen Missbrauch eher zu entlarven. Die Warnungen wurden dabei aber nicht nur an die deutschen Unternehmen verschickt. Auch auf internationaler Ebene kam es zu einem umfangreichen Austausch.

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