Wertpapierdepot der Targobank soll gebührenpflichtig werden


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Kunden der Targobank, die sich für das Wertpapierdepot entschieden haben, müssen bereits ab Herbst mit Gebühren rechnen. Wie jüngst bekannt wurde, möchte die Bank bereits für den 1. Oktober 2013 pauschale Entgelte für das Finanzprodukt einführen. Demnach soll ab dem vierten Quartal eine Pauschale von 2,50 Euro in Rechnung gestellt werden, die von Seiten der Kunden entrichtet werden muss.

Unter Erfüllung vordefinierter Voraussetzungen ist das Wertpapierdepot der Targobank auch weiterhin kostenlos. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn von Seiten der Kunden die bereitstehende elektronische Postbox permanent in Anspruch genommen wird. Gebühren müssen auch dann nicht bezahlt werden, wenn sich sowohl auf den Konten als auch auf den Depots der Targobank zum Quartalsstichtag ein Vermögen von mindestens insgesamt 50.000 Euro befindet. Auch wenn der Inhaber des Wertpapierdepots noch nicht volljährig ist, müssen keine Gebühren gezahlt werden.

Die Pauschale für das Wertpapier wird von der Targobank in Zukunft quartalsweise erhoben. Bei dem Depot handelt es sich um das Angebot der einstigen Citibank. Kunden der Targobank können damit an sämtlichen inländischen Börsenplätzen handeln. Der außerbörsliche Handel ist mit insgesamt elf Partnern möglich. Bei allen Orders fallen Kosten von 0,25 Prozent des Kurswertes an. Die Gebühren, die von der Targobank erhoben werden, bewegen sich immer zwischen 8,90 Euro und maximal 34,90 Euro. Zu diesen Kostenpositionen kommen die anfallenden Börsengebühren, die ebenso entrichtet werden müssen. Damit fällt die Gebührenobergrenze deutlich niedriger aus als dies bei den meisten Wettbewerbern der Fall ist.

Besonders attraktiv ist das Wertpapier der Targobank daher für Kunden, die über große Ordervolumina verfügen.

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