Wirtschaftsvertreter sprechen sich für ausländische Fachkräfte aus


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Immer deutlicher entwickelt sich der Fachkräftemangel in Deutschland zum Leitthema der Wirtschaft. Nun fordern Wirtschaftsvertreter des Landes einen leichteren und ebenso schnelleren Zuzug von ausländischen Fachkräften, die über entsprechende Qualifikationen verfügen. Dabei sprechen sich viele Experten für eine schnelle Lösung aus, da nur durch diese der bevorstehende Fachkräftemangel in Deutschland gedeckt werden kann. Als Erklärung diente die Wirkungszeit, mit der bei neuen Regelungen gerechnet werden muss.

So gehen Experten davon aus, dass eine entsprechende Regelung Jahre benötigen würde bis sie mit den entsprechenden Ergebnissen überzeugen kann. Das IW in Köln rechnet zudem damit, dass durch den Zuzug ausländischer Fachkräfte das BIP der Bundesrepublik deutlich steigen könnte. Demnach könnte bis 2020 eine Summe von 100 Milliarden Euro erreichen. Auch Oliver Koppel, der Arbeitsmarktexperte des IW, richtete sich mit mahnenden Worten an die Bundesregierung und forderte die Koalition dazu auf, der Realität ins Gesicht zusehen.

Vergrößert sich der Fachkräftemangel, wird auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sinken. Währenddessen kritisierte Johannes Vogel, der Arbeitsmarktexperte der FDP, die Zuwanderungspolitik, die er selbst als unverantwortlich beschrieb. Er erklärte gegenüber den Medien, dass auch dann mit einem erheblichen Fachkräftemangel gerechnet werden muss, wenn Vollbeschäftigungen erreicht werden. Aber auch er sprach sich für eine deutlich höhere Zuwanderung aus. Er erklärte, dass sich die deutsche Gesellschaft für diese aussprechen muss, um sie zu fördern und sah sie ebenso wie viele Experten als notwendig an. Auch Annette Schavan sprach sich für die ausländischen Fachkräfte aus, mahnte jedoch, dass man sie nicht als Lückenfüller betrachten kann.

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